Kann man CBD-Öl rauchen oder verdampfen?
Nein – das ist nicht zu empfehlen und kann sogar gefährlich sein. Herkömmliches CBD-Öl ist für die orale beziehungsweise sublinguale Einnahme (unter der Zunge) gedacht, nicht für die Inhalation. Wer CBD über die Lunge aufnehmen möchte, sollte ausschließlich dafür vorgesehene Produkte verwenden.
Warum CBD-Öl nicht in den Verdampfer gehört
CBD-Öl besteht aus Cannabidiol, das in einem Trägeröl (etwa Hanfsamen-, MCT- oder Olivenöl) gelöst ist. Diese Öle sind zum Verzehr unbedenklich, beim Erhitzen und Inhalieren können sie jedoch die Atemwege reizen und sich in der Lunge ablagern. Im schlimmsten Fall droht eine sogenannte Lipoidpneumonie – eine durch Öl verursachte Lungenentzündung. Zudem sind viele CBD-Öle gar nicht für die hohen Temperaturen eines Verdampfers ausgelegt.
Die sicheren Alternativen
Für die Inhalation gibt es speziell entwickelte Produkte: CBD-Liquids (E-Liquids) für E-Zigaretten oder Verdampfer, die ohne fette Trägeröle auskommen, sowie CBD-Blüten, die verdampft werden können. Wer Wert auf einen schnellen Wirkungseintritt legt, ist mit diesen Produkten richtig beraten – nicht mit normalem CBD-Öl.
Häufig gestellte Fragen
Ist es gefährlich, CBD-Öl zu verdampfen?
Ja, das kann gesundheitlich riskant sein. Die in CBD-Öl enthaltenen Trägeröle sind zum Schlucken gedacht, nicht zum Inhalieren: Beim Verdampfen können sie die Atemwege reizen und sich in der Lunge ablagern, im schlimmsten Fall mit dem Risiko einer Lipoidpneumonie (ölbedingte Lungenentzündung). Deshalb sollte herkömmliches CBD-Öl niemals in einen Verdampfer gefüllt oder geraucht werden. Für die Inhalation gibt es sichere, dafür vorgesehene Produkte. Keine medizinische Beratung.
Womit kann man CBD stattdessen inhalieren?
Für die Inhalation eignen sich speziell entwickelte CBD-Liquids (E-Liquids), die auf einer für Verdampfer geeigneten Basis hergestellt werden und keine fetten Trägeröle enthalten, sowie CBD-Blüten, die in einem Vaporizer verdampft werden. Diese Produkte sind ausdrücklich für die Aufnahme über die Lunge gemacht. Herkömmliches CBD-Öl bleibt dagegen der oralen oder sublingualen Einnahme vorbehalten. Keine medizinische Beratung.