Mögliche Gründe für Übelkeit nach Cannabis
Übelkeit nach dem Konsum von Cannabis kann verschiedene Ursachen haben. Ein häufiger Grund ist eine zu hohe Dosis. Wird mehr THC aufgenommen, als der Körper gut verträgt, kann das zu Unwohlsein, Schwindel und Übelkeit führen. Dieser Zustand wird umgangssprachlich als „Greening out“ bezeichnet und beschreibt eine akute Überforderung durch zu viel Wirkstoff. Betroffene fühlen sich oft blass, schwitzig und kreislaufschwach.
Eng damit verbunden sind Kreislaufreaktionen. THC kann den Blutdruck und die Herzfrequenz beeinflussen, was bei manchen Personen zu Schwindel, einem flauen Gefühl im Magen oder dem Gefühl drohender Ohnmacht führt. Wer auf nüchternen Magen, in Kombination mit Alkohol oder in ungewohnter Umgebung konsumiert, erlebt solche Reaktionen tendenziell häufiger. Auch individuelle Empfindlichkeit, Tagesform und Erfahrung spielen eine Rolle. In den meisten Fällen klingen diese akuten Beschwerden nach einigen Stunden von selbst wieder ab, sobald die Wirkung nachlässt.
Wenn Übelkeit wiederkehrt: CHS und ärztliche Abklärung
In seltenen Fällen kann wiederkehrende, starke Übelkeit mit Erbrechen bei chronischem, langjährigem Cannabiskonsum auf das sogenannte Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom (CHS) hindeuten. Typisch sind dabei wiederkehrende Phasen von heftigem Erbrechen, oft begleitet von dem Drang, häufig heiß zu duschen oder zu baden, was vorübergehend Linderung verschaffen kann. CHS tritt meist bei langfristigem, regelmäßigem Konsum auf und ist insgesamt selten, sollte aber ernst genommen werden.
Grundsätzlich gilt: Halten Übelkeit oder Erbrechen an, treten sie wiederholt auf oder kommen weitere Beschwerden wie starker Kreislaufeinbruch hinzu, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind oder sich nicht bessern. Wer akut unter Übelkeit leidet, sollte sich hinsetzen oder hinlegen, ruhig atmen, etwas Wasser trinken und für frische Luft sorgen. Diese Hinweise sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Untersuchung. Keine medizinische Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird mir nach Cannabis übel?
Übelkeit nach Cannabis kann mehrere Ursachen haben. Häufig ist eine zu hohe Dosis verantwortlich, die zu Unwohlsein, Schwindel und Übelkeit führt, dem sogenannten „Greening out“. Auch Kreislaufreaktionen spielen eine Rolle, da THC Blutdruck und Herzfrequenz beeinflussen kann. Konsum auf nüchternen Magen oder in Kombination mit Alkohol verstärkt solche Reaktionen tendenziell. Meist klingen die Beschwerden von selbst ab, sobald die Wirkung nachlässt. Halten sie an oder sind sie stark, ist ärztlicher Rat sinnvoll. Keine medizinische Beratung.
Was ist das Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom?
Das Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom (CHS) ist eine seltene Erscheinung, die vor allem bei chronischem, langjährigem Cannabiskonsum auftreten kann. Typisch sind wiederkehrende Phasen von heftiger Übelkeit und Erbrechen, häufig verbunden mit dem Drang, heiß zu duschen oder zu baden, was vorübergehend Linderung bringen kann. CHS ist insgesamt selten, sollte aber ernst genommen werden. Bei wiederkehrendem, starkem Erbrechen ohne andere erkennbare Ursache ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Keine medizinische Beratung.
Was tun bei akuter Übelkeit nach Cannabis?
Bei akuter Übelkeit hilft es, sich hinzusetzen oder hinzulegen, ruhig zu atmen und für frische Luft zu sorgen. Etwas Wasser in kleinen Schlucken kann das Kreislaufgefühl stabilisieren. Reizüberflutung und Aufstehen mit Schwindelgefahr sollten vermieden werden. In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden von selbst, sobald die Wirkung nachlässt. Halten Übelkeit oder Erbrechen an, verstärken sie sich oder kommt ein starker Kreislaufeinbruch hinzu, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Keine medizinische Beratung.