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Ratgeber

CBD und die Psyche: mögliche Nebenwirkungen

Von Grasguide Redaktion Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit Fortgeschritten
CBD und die Psyche: mögliche Nebenwirkungen

Kurz & Knapp

CBD ist nicht psychoaktiv und macht nicht high, kann aber milde Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder selten Stimmungsschwankungen haben. Über das Enzymsystem CYP450 sind Wechselwirkungen mit Psychopharmaka möglich. Bei psychischer Erkrankung ärztlichen Rat einholen. Keine medizinische Beratung.

Die wichtigsten Fakten:

  • CBD ist nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus
  • Mögliche milde Effekte sind Müdigkeit und selten Stimmungsschwankungen
  • CBD kann über CYP450 den Abbau anderer Wirkstoffe beeinflussen
  • Wechselwirkungen mit Psychopharmaka sind möglich und ärztlich abzuklären
  • CBD ist kein zugelassenes Arzneimittel

CBD ist nicht psychoaktiv

Cannabidiol (CBD) ist nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus. Es macht nicht „high“ und unterscheidet sich darin grundlegend von THC, dem berauschenden Bestandteil der Cannabispflanze. Diese Eigenschaft wird in der Forschung breit bestätigt; die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat CBD ein günstiges Sicherheitsprofil zugeschrieben. Dennoch ist „nicht psychoaktiv“ nicht gleichbedeutend mit „völlig nebenwirkungsfrei“. Wie bei vielen Substanzen können auch bei CBD unerwünschte Effekte auftreten, gerade mit Blick auf das psychische Befinden. Eine sachliche Einordnung hilft, übertriebene Hoffnungen ebenso wie unbegründete Ängste zu vermeiden. CBD ist kein zugelassenes Arzneimittel, weshalb gesundheitsbezogene Erwartungen zurückhaltend bleiben sollten. Keine medizinische Beratung.

Mögliche milde Effekte auf das Befinden

Zu den möglichen Nebenwirkungen, die in der Forschung beschrieben werden, zählen unter anderem Müdigkeit und ein Gefühl der Schläfrigkeit. In selteneren Fällen werden auch Stimmungsschwankungen oder Veränderungen im Befinden berichtet. Solche Effekte sind in der Regel mild und individuell unterschiedlich ausgeprägt. Übersichtsarbeiten zur Verträglichkeit, etwa von Atalay et al., ordnen CBD insgesamt als vergleichsweise gut verträglich ein, weisen aber auf die genannten möglichen Begleiterscheinungen hin. Wichtig bleibt: Die Datenlage ist nicht in jedem Punkt abschließend, und individuelle Reaktionen lassen sich nicht vollständig vorhersagen. Wer Veränderungen des seelischen Befindens bei sich bemerkt, sollte die Anwendung überdenken und gegebenenfalls ärztlichen Rat suchen. Keine medizinische Beratung.

Wechselwirkungen und besondere Vorsicht

Ein relevanter Aspekt sind mögliche Wechselwirkungen. CBD kann über das Enzymsystem CYP450 den Abbau anderer Wirkstoffe in der Leber beeinflussen. Das betrifft potenziell auch Psychopharmaka, weshalb hier besondere Vorsicht geboten ist. Wer Medikamente einnimmt, sollte die Kombination mit CBD unbedingt ärztlich abklären lassen. Auch Menschen mit einer bestehenden psychischen Erkrankung sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen, statt eigenständig zu experimentieren. CBD ersetzt keine Behandlung und ist kein zugelassenes Arzneimittel. Eine ärztliche Begleitung ist gerade bei seelischen Belastungen oder laufender Medikation der sicherste Weg. Keine medizinische Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Macht CBD high oder verändert es die Wahrnehmung?

Nein, CBD ist nicht psychoaktiv und macht nicht „high“. Es löst keinen Rausch aus und unterscheidet sich darin klar von THC. Die Weltgesundheitsorganisation hat CBD ein günstiges Sicherheitsprofil zugeschrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass es völlig frei von Nebenwirkungen ist; mögliche Effekte wie Müdigkeit können auftreten. Bei bestehenden psychischen Erkrankungen oder gleichzeitiger Medikamenteneinnahme ist ärztlicher Rat sinnvoll, bevor CBD angewendet wird. Keine medizinische Beratung.

Welche psychischen Nebenwirkungen sind möglich?

In der Forschung werden vor allem milde Effekte beschrieben, etwa Müdigkeit oder Schläfrigkeit. Seltener ist von Stimmungsschwankungen oder Veränderungen des Befindens die Rede. Diese Reaktionen sind individuell unterschiedlich und nicht bei allen Anwendern zu erwarten. Die Datenlage ist nicht in jedem Punkt abschließend. Wer bei sich Veränderungen des seelischen Befindens bemerkt, sollte die Anwendung überdenken und gegebenenfalls ärztlichen Rat suchen. CBD ist kein zugelassenes Arzneimittel. Keine medizinische Beratung.

Kann CBD mit Psychopharmaka wechselwirken?

Ja, das ist möglich. CBD kann über das Enzymsystem CYP450 den Abbau anderer Wirkstoffe in der Leber beeinflussen, wozu potenziell auch Psychopharmaka gehören. Daraus können sich veränderte Wirkstoffspiegel ergeben. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte die Kombination mit CBD unbedingt ärztlich abklären lassen und nicht eigenständig experimentieren. Auch bei bestehender psychischer Erkrankung ist vorab ärztlicher Rat ratsam. CBD ist kein zugelassenes Arzneimittel und ersetzt keine Behandlung. Keine medizinische Beratung.

GR
Grasguide Redaktion Medizinisch geprüft

Autor bei Cannabis News 24. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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